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Bewusstsein und Vergebung

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Bedingungslose Liebe – Amma in München

Oktober 26th, 2009 · 1 Kommentar

Mata Amritanandamayi (Amma) ist vom Donnerstag 29. Oktober bis Samstag 31. Oktober 2009 in München.

Hier der direkte Link zum Programm in München mit näheren Informationen

Amma über Veränderung
“Die echte Veränderung muß inwendig in uns geschehen. Denn nur wenn unsere inneren Konflikte und Negativitäten beseitigt sind, können wir eine wirklich konstruktive Rolle in der Bemühung um den Frieden spielen.” Aus ihrer Rede in New York im Jahr 2000.
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Ammas Lehre
Liebe ist unsere wahre Natur, aber nur durch unermüdliche Bemühung entfaltet sie sich. Bloßes Studium genügt nicht. Deshalb sind Ammas Lehren Anregungen für unsere Lebensführung, die aus ihrer direkten Erfahrung der Wahrheit stammen. Ihre praktischen Hinweise sind von ihrer unendlichen Liebe durchdrungen, um uns auf unserem Weg zu helfen. Man kann Ammas Lehre nicht auf eine einzige Philosophie oder auf ein Glaubenssystem begrenzen…
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Ort
Zenith – die Kulturhalle
www.zenith-die-kulturhalle.de
Lilienthalallee 29, Freimann, 80939 München

Veranstalter
Verein Amrita e.V. – Indienhilfe, Laubenweg 28, 53639 Königswinter

Eintritt frei
Sämtliche Veranstaltungen mit Amma sind kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Spenden für die karitativen Werke von Amma sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen über Amma, ihre Mission und Botschaft unter www.amma.de

Offen für Liebe?

Im Jahr 2008 war ich das erste mal bei Amma. Ich hatte ihr Foto schon mal flüchtig wahrgenommen & auf den Plakaten in der Stadt wieder erkannt.

Spontan machte ich mich auf den Weg zu Amma in die Zenith Halle. Kurz vor der Halle kam mir eine damals Bekannte – jetzt Freundin – entgegen. Sie erzählte mir dann später mehr, wie es bei Amma so “funktioniert”.

Fürs Erste war ich auf mich & meinen eigenen Eindruck gelassen. Es werden Tickets vergeben, um Amma persönlich zu begegnen (Darshan). Bevorzugt werden, die die noch nie von Amma umarmt wurden oder zumindest noch nicht dieses Jahr. Amma im Darshan zu begegnen heißt von ihr umarmt werden.

Davon wird geschwärmt & auch berichtet, dass es sehr organisiert abläuft. Denn Amma umarmt in kürzester Zeit sehr viele Menschen. Die Menschen, die sich anstellen – das Ticket wird dann angezeigt – werden besonders kurz vor der Begegnung mit Amma so hingeleitet, dass wenn Du dran bist sofort umarmt werden kann und nicht noch sortiert… ein Erlebnis, ist zu erleben & nicht vollends zu beschreiben.

Jedenfalls wurde ich dann auch umarmt. Und das erste mal sind mir halt besonders die organisatorischen Dinge aufgefallen. Ich war sehr interessiert was alles passiert: im Außen. Nach dieser Umarmung dachte ich: ok, das war es jetzt. Sah mich weiter um, aß leckeres indisches Essen & schaute die Filme von & mit Amma & was sie zu sagen hat.

Am Ende des ersten Tages, verstand ich auch, das an dieser Veranstaltung sehr viele Menschen freiwillig & unbezahlt helfen. Ich unterhielt mich mit einem Mann, der aus der Mitte von Deutschland kam & extra zum Helfen Urlaub genommen hatte & nach München zu kommen. Schon toll, dachte ich darüber nach. Er sprach auch immer wieder davon, was er dafür extra gemacht hat. Ich merkte, wie in mir ein “gewisser Druck” aufkam, es auch tun zu müssen. Ich fühlte mich zum Teil richtig schlecht, dies hier zu genießen & daran teilzuhaben, ohne zu helfen. Und anderseits wollte ich es tun können, ohne es besonders herausstellen zu müssen. Ich wollte aus freien Stücken geben & ohne dafür etwas zu erwarten. Ich wollte Geben von Herzen.

Mit diesem Thema war ich bei Amma genau an der richtigen Stelle. Sie steht auch dafür bedingungslos zu geben & zu lieben & zu umarmen. Die Tage, an denen Amma in München war, nutze ich dafür dieses Thema anzuschauen. Was bedeutet bedingungslose Liebe für mich & welchen Platz bzw. Ausdruck hat sie in meinem Leben?
Ich war irgendwann so schockiert festzustellen, dass ich wahrscheinlich noch nie irgendwas wirklich bedingungslos gegeben habe: Wenn ich jemanden zuhöre, möchte ich das ich gesehen werden, dass ich so eine tolle Zuhörerin bin; wenn ich schenke, glaube ich es wird von mir erwartet; wenn ich lächle, weil ich gemocht werden möchte… Mir würde viele Muster klar – ich holte sie aus meinem unbewussten Handeln & fühlen in mein Bewusstsein. Und jetzt kann ich neu entscheiden.

Und dieser Muster laufen auf Eines hinaus: die Angst, dass so wie ich bin, ich nicht geliebt werde. Daher habe ich wohl mein Herz immer weiter verschlossen. Ich schaute an, was ich geglaubt habe “tun zu müssen” oder was von mir “erwartet” wird. Damit war für mich verschleiert, wenn jemand liebevollen Absichten hat oder bedingungslos liebt, wie z.B. Amma. Bei ihrer ersten Umarmung fühlte ich wenig. Nicht weil sie keine Liebe für mich hatte, sondern weil mein Herz nicht für diese Liebe offen war.

Eine liebe Freundin schenkte mir am letzten Tag noch ein Ticket für eine Begegnung mit Amma. Dieses mal war es wunderschön. Ich habe Liebe gefühlt & konnte diese Liebe empfangen. Ich war so bewegt, denn ich sah, dass mein Herz so lange dafür verschlossen war. Jetzt war mein Herz weiter offen & bereit Liebe zu empfangen. Danke Amma.

Geben und Empfangen sind identisch…wenn man Liebe gibt, empfängt man sie.
Ein Kurs in Wundern®

Tags: Events & Gruppentreffen · Liebe & Danke · München

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 krasikonik // Nov 30, 2009 at 10:21

    ich war in münchen im vorigen herbst. von meiner Yogini, Atulya, wusste ich, dass Amma einen abschied von münchen nimmt – für ein jahr. dann kommt sie wieder. ich war so gesehen vorgewarnt. s-bahn-station. ausstieg im dunkeln. den leuten mit zusammengerollten decken, kissen, einigen in sari, hinterher. richtig – sie alle strömmten in die zenith-halle. mit meiner eher businnes-mässigen kleidung war ich schon äußerlich anders als die mehrheit der leute, die die halle bis an den rand füllten. ca. 22.00 uhr. keine tummulte, keine sichtbaren schutzleute, freier zugang und ausgang – in einer zeit, in der man überall von terroristischen attentaten hörte… einzigartig. das summen als geräuschkulisse, musik und gesang aus der richtung des podiums, auf dem es viel bewegung gab. erst aus der nähe sah ich, Amma umarmte dort die willigen. die schlange der wartenden bewegte sich schrittweise, wie ein uhrwerk, fort, die helfer bereiteten die leute zur umarmung vor. dann der akt selbst, ganz kurz, schon wurden die umarmten von den helfern gestützt in die ausgangsrichtung geleitet. es funktionierte wie eine gut eingestellte maschinerie. unten spielte eine indische kapelle, ein chor sang mantras im sitzen zu füssen Ammas. nach einer weile sah ich meine Yogini, sie kannte sich aus, wurde von vielen begrüßt, smalltalk gemacht, schließlich tickets für die umarmung ergattert, die es nur noch wenige gab, da bald… mitternacht. es gab sitzplätze mit regulären stühlen, und augewiesene liege- bzw. schlafplätze, wo jeder sich setzen oder auch legen konnte (ausbreiten wäre übertrieben, da platzmangel). ich war mit vorsatz gekommen, aufmerksamer beobachter zu sein und zu bleiben. ich war es auch lange. aber noch vor der umarmung durch Amma wurden meine Beobachtungen, denke ich, nicht mehr objektiv, da die Teilnahme eine rolle zu spielen begann. die ganze friedliche atmosphere, die so… außerirdisch war, die riss mich mit, so das ich plötzlich mantras mitsang, mich rythmisch bewegte, leute grundlos anlächelte – anders als sonst geworden bin. like high, eben.
    hast recht – eigenes handeln ist häufig auf die annerkennung der außenwelt eingerichtet. auch mein handeln. in der draußen funktionierenden welt, wo die beziehungen durch tausch der güter erst entstehen, kann ich mich nicht gänzlich der herrschenden norm entziehen. ja, jeden tag erkaufe ich mir die anekennung, sympathie, gar liebe. damit kann ich schwerlich aufhören – angetrieben durch die angst, sie alle zu verlieren… inmitten einer hightech-stadt, in einem der modernsten länder europas, gar – der welt! – erschien mir die menge in der halle (es waren jener nacht etwa 7 bis 8 tausend leute da) als ein surrealistisches gebilde, das die handlungen ausübte, die etwaige praktische nutzung verloren hatte, und nur noch vom spirituellen umhüllt, sich in der selbsfindung, der freude badete. so auch ich. noch erstaunlicher war es, dass Amma die ganze zeit auf dem podium dasaß und die willigen ununterbrochen umarmte, ohne dass man ihr anzeichen von müdigkeit ansah. auch ich war dort bis zur ende der freudenhaften veranstaltung – um ca. 10.00 uhr in der frühe! – nicht einen augenblick müde, erschöpft gewesen. In meiner gasse angekommen, musste ich die leute in der nachbarschaft, darunter auch strenge Siebenbürger Protestanten!, umarmen müssen. alle hatten meinen veränderten blick vernommen, mein anderes als sonst verhalten. ich denke, ich wurde nachhaltig anders. die begegnung mit Amma hat mich brandgezeichnet… mit rückfällen im menschlichen dasein muss immer gerechnet werden. man hat sie selbst in sich zu akzeptieren, ohne sich der liebe zu verschließen. das ist mit einem großen verzicht verbunden – das gute tun, ohne etwaige gegenleistung zu erwarten (!). bedingungslos. dann nimmt man am freudevermehren teil und ist man selbst betroffen – unerwartet. bedingungslos eben.

    sela! krasikonik

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